Berlin ist eine Reise wert

Studienfahrt der Jahrgangsstufe 13 des Hohenzollern-Gymnasiums 2009

Dass schulisches Lernen nicht ausschließlich im Klassenzimmer stattfinden muss, sondern einen ungleich höheren Grad an Anschaulichkeit bei einer Studienfahrt erfahren kann, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 des Hohenzollern-Gymnasiums gemeinsam mit ihren Lehrern Annemarie Kastelsky, Robert Anhegger, Christof Rapp und Mathias Trost.

Ziel der Studienfahrt war Berlin mit seiner Vielzahl an Theatern, Museen und kulturellen Veranstaltungen, seinen imposanten architektonischen Bauten, aber vor allem auch aufgrund seiner Bedeutung für die deutsche Geschichte und Politik.

So erfolgte der Brückenschlag zwischen herkömmlichem Schulunterricht und dem „Lernen vor Ort“ im politisch-geschichtlichen Bereich durch ausführliche Stadtführungen mit den Schwerpunkten „Berlin im Nationalsozialismus“ und „Jüdisches Berlin“, die Besichtigung des Deutschen Bundestages, einen Besuch des Museums am „Checkpoint Charlie“, eine Fahrt zur ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt im Berliner Stadtteil Höhenschönhausen mit beeindruckenden Führungen und Zeitzeugengesprächen, durch den Besuch des „Jüdischen Museums“ sowie durch eine Exkursion nach Potsdam mit Besichtigung der beiden Schlösser „Cecilienhof“ und „Sanssouci“.


Der Besuch des Pergamon-Museums mit seinen beeindruckenden Exponaten aus altorientalischer und griechisch-römischer Zeit war vor allem für die Teilnehmer des Neigungskurses „Bildende Kunst“ eines der beeindruckendsten Erlebnisse der Fahrt.

Der naturwissenschaftliche Bereich fand seinen Niederschlag im Besuch der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt sowie des Geoforschungszentrums Potsdam und das Fach Erdkunde erhielt eine wertvolle Bereicherung durch die Erkundung des Stadtteils Marzahn mit seiner speziellen Problematik einer Ostberliner Plattenbausiedlung sowie durch die Begehung des Szene-Stadtteils Kreuzberg mit seinem enorm hohen Ausländeranteil.

Die sportbegeisterten Schülerinnen und Schüler hatten bei einer Besichtigung des Olympiastadions die Möglichkeit, eine der wichtigsten Sportstätten Berlins kennenzulernen.

Die Abende blieben den musisch-kulturellen Aspekten der deutschen Hauptstadt vorbehalten. So erhielten die Schülerinnen und Schüler durch Besuche einer Vorstellung des Musicals „Dirty Dancing“, von verschiedenen Opernvorstellungen in der Staatsoper „Unter den Linden“ und in der „Deutschen Oper“, durch einen Konzertbesuch bei den berühmten „Berliner Philharmoniker“ in der Philharmonie sowie einzelner Kabarett-Abende einen lebendigen Eindruck von der Vielfalt und dem hohen Niveau des kulturellen Lebens in Berlin.

Neben all diesen Veranstaltungen blieb noch ausreichend Zeit zur individuellen Gestaltung, um die gemachten Erfahrungen zu vertiefen, die Einkaufsmöglichkeiten Berlins zu erkunden oder auch einfach das Berliner Leben aus der Perspektive eines Straßencafés zu genießen.