Sandbiene am Huflattich

 von A. Irmler und der Imker-AG

Eine Sandbiene auf einer Huflattich-Blüte

Sandbiene auf dem Huflattich. Foto: Irmler

Sandbienen gehören zu den Solitärbienen. Eine weibliche Biene baut ihr Nest allein und versorgt die Brut allein. Sie sammelt Nektar und Pollen und gibt ihn in eine selbst gebaute kleine Zelle. Auf diesen Proviant wird ein Ei gelegt, danach wird die Zelle verschlossen. Aus dem Ei schlüpft später eine Larve. Die Larve ernährt sich von dem Nektar-Pollen-Gemisch.

Sandbienen legen ihre Nester in sandigen, lehmigen oder lösshaltigen Boden an. Sie benötigen häufig offenen Boden, der nicht zugewachsen ist. Die auf dem Bild gezeigte weibliche Sandbiene legt ihr Brutnest in der Erde neben Erdbeerpflanzen an. Sie sieht der Honigbiene ähnlich, ist aber etwas kleiner. Beide Arten sind auf Huflattichblüten zu finden, weil dieser viel Nektar und Pollen zu bieten hat und als einheimische Art sehr attraktiv ist für Insekten im zeitigen Frühjahr, wenn das Nahrungsangebot noch sehr gering ist.