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Musik, die tröstet

S. Sproll

Der zweistündige Musikkurs der Kursstufe 2 hat sich in den letzten Wochen mit dem Thema „Geistliche Musik“ beschäftigt. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, ob Musik in besonderen Situationen im Leben Trost spenden kann und betrachteten in diesem Kontext eines der bedeutendsten Werke der Musikgeschichte: „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms.

Der 1.Satz „Selig sind, die da Leid tragen“ gilt insbesondere als der Versuch Brahms, tröstliche Musik zu komponieren:

 


Brahms komponiert mit seinem Requiem (Requiem: Messe für Verstorbene) tröstliche Musik – Musik für Menschen, die Leid erfahren haben. […] Faszinierend an dem Werk sind nicht nur die für ein Requiem untypischen Merkmale wie der deutsche (statt lateinische) Gesang und der Umstand, dass der Fokus nicht auf befürchteten Qualen sondern auf der Hoffnung auf Erlösung liegt, sondern vor allem die Tatsache, dass das Werk, welches einer kirchlichen Musikgattung angehört, nicht direkt von Christus als Erlöser spricht und somit an alle Menschen als Adressaten gerichtet ist, also jedem einzelnen Trost spenden soll. (Joshua Akabue)

Der Musik von Brahms kann etwas Tröstendes zugeschrieben werden, sowohl durch den Liedtext, der davon handelt, wie Menschen leiden und wieder zur Freude gebracht werden können, als auch durch die sehr tröstliche Musik, die sich durch Ruhe, langsames Tempo, tiefe Lage und lange Notenwerte auszeichnet.[…] (Cedric Wolf)

Der Chor, bestehend aus Sopran, Alt, Tenor und Bass, schafft es, den Zuhörer dabei ganz in seinen lieblichen Klang zu ziehen. (Isabell Sobik)

Am 1. Satz von Brahms Requiem hat mich am meisten beeindruckt, dass sich in der Passage ab Takt 15 Orchester und Chor antiphonal abwechseln: Das „dunkel“ klingende Orchester intoniert einen Trauergesang, der Chor antwortet mit tröstenden Bibelversen. Damit ist bereits in den ersten beiden Minuten des Requiems die Zweiteilung zwischen Leid und Trost aufgespannt, die dem gesamten Werk zugrunde liegt. (Julian Schroth)

[…] Nach dem leisen und ruhigen Teil und nach Einsatz des Chores folgt mit einem Wechsel des Textes auch eine Zunahme der Dramatik. Die Stimmen haben versetzte Einsätze, scheinen miteinander zu wetteifern, gleichzeitig wechselt die Tonart, beinahe scheint sich das Tempo zu steigern. Viel Zeit, um über die Trauer nachzudenken bleibt da nicht mehr, bis nach einer kurzen Pause des Chores schließlich wieder der Text des Anfanges gesungen wird.[…] (Johanna Möller)

[…] In der Musik von Brahms ist eine Vielfalt und Abwechslung zu erkennen, die dem Werk einen schönen Spannungsbogen verleiht. Von pianissimo bis fortissimo, sämtlichen de- und crescendi, über abwechselnde Begleitung und unterschiedliche Tempi, bis hin zu ganz unterschiedlichen Stimmungen, ist im 1. Satz des Requiems von Brahms alles gegeben.[…] (Antonia Lehner)

Mir gefällt das Werk, da es eine angenehme Atmosphäre schafft und auf mich eine tröstende, entspannende Wirkung hat. (Alissa Mors)

Insgesamt [handelt es sich] also um ein Werk Brahms, dass es schafft, den Hörer in einer trauernden Stimmungslage abzuholen und ihn gleichzeitig optimistisch in die Zukunft blicken lässt. (Hendrik Lehner)

 

   

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