HZG  

   

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Letzter Schultag

In der ersten und zweiten Stunde sind die Klassen bei der jeweiligen Fachlehrkraft, die 3./4. Stunde sind Klassenlehrerstunden. Der Unterricht endet um 11:00 Uhr.
Wir wünschen allen erholsame Ferien!
 
Erster Schultag:
Wir beginnen am 13.09.2021 um 07:45 Uhr mit Klassenlehrerstunden. Anschließend Unterricht nach Stundenplan. Der Unterricht endet wegen der Einschulung der 5er für alle um 12:50 Uhr. 
Es gilt eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht. Ebenso gibt es weiterhin Corona-Tests. 
Ein Hinweis für Reiserückkehrer: Wer einer Quarantäne-Pflicht unterliegt, kann nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.
 
Bitte beachten Sie auch das aktuelle HZG-Info (Nr.66), das mit dem Zeugnis ausgegeben wird.

Vorsicht stark giftig

von der Imker-AG

JakobskreuzkrautFoto: Irmler

Es blüht wieder das Jakobs-Kreuzkraut, auch als Jakobs-Greiskraut bezeichnet. Diese Pflanze, die um Jacobi blüht (25.Juli), ist in allen Teilen sehr giftig. Für Säugetiere, wie zum Beispiel Pferde, Rinder und Menschen, kommt es bei Aufnahme des Giftes (Mischung aus verschiedenen Pyrrolizidinalkaloiden) zu Leberfunktionsstörungen, die bei höherer Dosis tödlich verlaufen. Aber auch eine niedrigere Dosis kann chronische Lebererkrankungen hervorrufen, da das Gift sich in der Leber anreichert. Pferde und Rinder meiden die Pflanze auf der Weide, nehmen das Gift aber durch Jakobs-Kreuzkraut-haltiges Heu auf. In unsere eigene Nahrungskette gelangt das Gift über Pyrrolizidinalkaloid-haltige Kräutermischungen oder Honig, denn für Honigbienen stellen Pflanzen, wie das Jakobs-Kreuzkraut, in der sonst sehr blüharmen Landschaft eine geeignete Nektarquelle dar. Bedingt durch den Klimawandel breitet das Jakobs-Kreuzkraut sich immer stärker aus, denn es ist widerstandsfähig gegen Trockenheit und hohe Temperaturen. Damit wird es zu einem ernsthaften Problem.

Das Jakobs-Kreuzkraut ist ein gelbes Korbblütengewächs, ähnlich einer Margerite und erkennbar an den meist 13 Zungenblüten (Anzahl der Zungenblüten kann leicht variieren). Die Samen verbreiten sich leicht durch den Wind, ähnlich den Samen des Löwenzahns. Der Stängel ist kantig. Die Pflanze kann zweijährig oder mehrjährig wachsen, d.h. im ersten Jahr wächst nur die Blattrosette und ab dem zweiten Jahr blüht die Pflanze. Zum Entfernen sollten Handschuhe getragen, die Pflanzen mit Wurzel ausgraben und über den Hausmüll entsorgen werden. Lässt man die Pflanzen einfach liegen, kommt es innerhalb kürzester Zeit zur Samen-Notreife und damit zu einer Weiterverbreitung. Deshalb sollte auch Grasschnitt mit Jakobs-Kreuzkraut, der für die Biogasanlage gedacht ist, der Anlage sofort zugeführt werden. Die beste Bekämpfungsmaßnahme jedoch ist die frühzeitige Verhinderung der Verbreitung des Kreuzkrautes. Hat es sich bereits in größerem Umfang etabliert, empfiehlt sich ein zweimaliger Schnitt kurz vor Blühbeginn, da dadurch die Pflanze am stärksten geschwächt wird.

Jakobskreuzkraut BlattrosetteFoto: Irmler

 

Abiturfeier 2021

Abiturjahrgang 2021

Der Abiturjahrgang 2021. Foto: Michael Setz

Mit einem Gottesdienst in St. Johann und einem festlichen Empfang in der Stadthalle Sigmaringen endete für 48 Abiturientinnen und Abiturienten am 17. Juli 2021 die Schulzeit.

In der Stadthalle begrüßte Abiturient Ekber Can die Gäste. Er rief allen den corona-bedingten komplizierten Weg zum Abitur ins Gedächtnis: Lockdown ab März 2020 und nochmals ab Dezember: Fernunterricht, Videokonferenzen, Wechselunterricht, Abstandsgebot, Maskenpflicht, Corona-Tests. „Ihr habt in dieser schwierigen Zeit Großes geleistet und euer Abitur sicher nicht im Glücksspiel gewonnen, wie das Abimotto vermuten ließe!“, betonte Schulleiter Martin Hoffmann. Wenn 18 Absolventen ein Ergebnis mit einer „eins“ vor dem Komma erreichen, darunter Joshua Akhabue mit 1,0, dann sei das kein „Abitur zum Wegwerfen“, wie man vor einiger Zeit in der Zeitung lesen konnte. Er ermutigte die jungen Erwachsenen, Verantwortung für die Welt „nach Corona“ zu übernehmen und niemals mit dem Lernen aufzuhören. Der Erste Beigeordnete Manfred Storrer, der in Vertretung von Bürgermeister Dr. Ehm sprach, machte deutlich, wie wichtig es ist, neben aller Fachlichkeit auch der Persönlichkeitsbildung Raum zu geben. Der Elternbeiratsvorsitzende Klaus Reimann sagte den Abiturient*innen: „Die Schule hat in eurem Leben Spuren hinterlassen, aber ihr habt auch an der Schule spuren hinterlassen!“ In der Lehrerrede machte sich Gemeinschaftskundelehrer David Glöckner am Beispiel der (nicht vorhandenen) Wirkung von Zitronensaft bei Banküberfällen Gedanken über den „Dunning-Kruger-Effekt“ der besagt, dass Unwissenheit zu Selbstüberschätzung führt. Als wichtigste Präventionsmaßnahme empfahl er eine solide Schulbildung, um eine „komplexe Welt in ihrer Komplexität auszuhalten“.

Annika Kling und Isabell Sobik hielten die Schülerrede. In launiger Weise blickten sie auf den Weg zu Abitur und nutzen die Gelegenheit, vielen Menschen auf dem Weg zu danken. Umrahmt wurden die Reden von musikalischen Beiträgen der Abiturient*innen, die von Musiklehrerin Susanne Sproll und den Lehrerinnen Sarah Hipp und Stefanie Doldinger unterstützt wurden.

Es folgte die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse durch den Schulleiter. Bei der anschließenden Verleihung der Abiturpreise hielt der Vertreter der Firma Schaefer GmbH, Carsten Lange, eine Laudatio, die übrigen Preise wurden von Lehrkräften überreicht.

 

Die Abiturientinnen und Abiturienten 2021

Die DB informiert:

Alle Angaben ohne Gewähr. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Bahn. 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei der am 8. Juli bekanntgegebenen Baumaßnahme auf der Donaubahn vom 24. Juli bis 22. August 2021 kommt es zu Änderungen bei der Ersatzhaltestelle in Beuron.

 Aus betrieblichen Gründen kann der Bahnhof Beuron mit den Ersatzbussen nicht angefahren werden. Alternativ nutzen Fahrgäste bitte die Haltestelle Beuron Kloster. Die Broschüre wurde entsprechend angepasst.

 Für die kurzfristige Änderung bitte wir um Ihr Verständnis. Die Änderung der Haltestelle wird im Laufe der nächsten Woche auch in die Auskunftsmedien eingearbeitet. Bis dahin sind die Ersatzbusse mit Hinweisen gekennzeichnet. Unter bahn.de finden Sie auch den Link zur Broschüre inkl. Lageplan der Ersatzhaltestelle.

 

Vielen Dank.

Michaela Hönle
im Auftrag von DB Regio, Baden-Württemberg

Erinnerung an einen Schulleiter aus der Zeit des Kulturkampfs

Am 20. September 1874 bekam der damalige Schulleiter des Sigmaringer Gymnasiums, Dr. Roman Stelzer zum 25. Dienstjubiläum als Rektor vom Lehrerkollegium und ehemaligen Lehrern einen silbernen Pokal überreicht, der die große Wertschätzung für diesen herausragenden Menschen zum Ausdruck brachte. Stelzer war 1821 im hohenzollerischen Trillfingen bei Haigerloch geboren. Er hatte selbst das Sigmaringer Gymnasium besucht und war 1841 einer der beiden ersten Abiturienten aus dem Bildungsgang der Schule. Nach dem Studium begann er 1846 seinen Dienst als Latein- und Griechischlehrer an seiner Abitursschule. Zu Ostern 1848 wurde ihm, mit gerade mal 26 Jahren die Schulleiterstelle zunächst kommissarisch, dann im September 1849 endgültig übertragen. In seine Rektorenzeit fiel die Revolution 1848 und der Übergang Hohenzollerns an Preußen. Es ist Stelzers großes Verdienst, das relativ rückständige hohenzollerische Landesgymnasium zu einer modernen Schule auszubauen. In enger Zusammenarbeit mit dem Fideliskonvikt (gegr. 1856) wurde die Schule zur Ausbildungsstätte vieler katholischer Priester. Gerade diese überzeugte katholische Grundhaltung, die das gesamte Leben Stelzers prägte, wurde ihm während des Kulturkampfs zum Verhängnis, als die Regierung Bismarck mit Gewalt den Einfluss der katholischen Kirche im öffentlichen Leben beschränkten wollte. 1875 unterzog die preußische Schulbehörde das Gymnasium einer strengen Visitation. Der Direktor, zuvor von den staatlichen Behörden immer hoch gelobt, wurde plötzlich offen vor seinen Schülern kritisiert, es wurde ihm wegen angeblicher pädagogischer Unfähigkeit der Unterricht in der Abiturklasse untersagt und der Rückzug in den Ruhestand nahegelegt. Ihm wurde vorgeworfen, die Schule wegen zu strenger Disziplin in ein „Gefängnis“ verwandelt zu haben. Da Stelzer sich keiner Schuld bewusst war, wandte er sich an Fürst Karl Anton, der seinerseits einen Brief an den Kaiser schrieb. Nachdem Stelzer keine Dienstverfehlung nachgewiesen werden konnte, wurde ihm die Versetzung an eine evangelische Schule nach Norddeutschland angedroht, wo „seine Richtung unschädlich sei“, wie die Schulbehörde schrieb. Verzweifelt reichte Stelzer 1876 mit 55 Jahren seinen Ruhestand ein und zog nach Würzburg, wo er 1879 starb. Für das katholische Hohenzollern wurde Stelzer zu einer Art Märtyrer des Kulturkampfs, in Sigmaringen und in Trillfingen ist bis heute eine Straße nach ihm benannt. Den Pokal, den er 1874 erhalten hatte, nahm er nach Würzburg mit und er gelangte schließlich in den Besitz seiner Urenkelin Katrin Rupf. Diese stellte ihn zusammen mit ihrem Mann Alfred Rupf dem Hohenzollern-Gymnasium zur Verfügung. Wir danken herzlich für dieses Geschenk, das die Erinnerung an eine außergewöhnliche Persönlichkeit unserer Schule aufrecht erhält.

Alfred Rupf überreicht Schulleiter Martin Hoffmann den Pokal von Roman Stelzer

Alfred Rupf (r.) überreicht Schulleiter Martin Hoffmann den Pokal von Roman Stelzer. Foto: HZG.

   

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Termine  

Di Jul 27, 2021
Ausflugstag
Mi Jul 28, 2021 @11:00 -
Unterrichtsende
Mi Jul 28, 2021 @11:10 -
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Do Jul 29, 2021
Sommerferien
Fr Jul 30, 2021
Sommerferien
   
   
   
   

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