Ehemalige Schülerin des HZG informiert mit zwei weiteren Studienbotschaftern die KS I

von O. Bottenbruch

Was soll ich studieren? Wo kann ich was studieren? Wie finanziere ich mein Studium? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um einen Studienplatz zu erhalten? Dies sind nur einige Fragen, auf die die Studienbotschafter eingegangen sind. Schülerinnen und Schüler der Kursstufe I (Klasse 11) des Hohenzollern-Gymnasiums hatten hier die Gelegenheit aus erster Hand Informationen über das Studium zu erhalten.

Lucie Brachmann, David Krüger und Theresa Stroppel informieren über die Wege zum Studium.Foto: Johannes Fritz

Lucie Brachmann, David Krüger und Theresa Stroppel informieren über die Wege zum Studium.

Theresa Stroppel, Vermessung und Geoinformatik-Studentin an der Hochschule für Technik Stuttgart, verdeutlichte den Schülerinnen und Schüler zunächst den Weg zum Studium. Welche Möglichkeiten es gibt, das passende Studium zu finden, wurde von David Krüger, Student der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Ulm vorgeführt. Neben der Studienberatung, dem mittlerweile in Baden-Württemberg verpflichtenden Orientierungstest, (OT) wurde auch die Möglichkeit eines Orientierungstrainings (BEST) vorgestellt. Lucie Brachmann von der Universität Tübingen mit dem Studienfach Interdiziplinäre Amerika Studien erläuterte die Unterschiede zwischen Universität, Duale Hochschule, Pädagogische Hochschule, Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Kunst- und Musikhochschule. Die möglichen Studiengänge, Schwerpunkte und Praxisanteil sind hier die entscheidenden Unterschiede. Ein wesentlicher Punkt ist auch das Bewerbungsverfahren und die Zulassungsbeschränkungen.

Nicht unerheblich für das Studium ist die Finanzierung. Auch hier wurden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt und die Studentinnen und der Student berichteten, wie sie ihr Studium finanzieren, wie viel Geld ihnen zur Verfügung steht und wie sie damit auskommen.  Interessant war die Information, dass an ein Stipendium zu bekommen gar nicht so ausgeschlossen ist. So gibt es nicht nur leistungsbezogene Stipendien, sondern auch solche, die die soziale Lage in den Mittelpunkt stellen.

Am Ende des Vortrages wurde resümiert:

- BEST ist kein Test, sondern der beste Weg, den richtigen Studiengang zu finden,

- es gibt nicht die beste Hochschule, sondern nur die individuell passendste ,

- ein Studium darf nicht am Geld scheitern,

- Studienbotschafter stehen bei allen Fragen zur Seite und ganz wichtig,

- unbedingt frühzeitig informieren.

In einem zweiten Teil hatte die Schülerinnen und Schüler nun die Möglichkeit sich in Kleingruppen bei den Studienbotschafterinnen und dem Studienbotschafter individuelle Informationen zu holen.